Historischer Höchstwert: Das European Forest Fire Information System (EFFIS) zeigt wegen einer extremen Hitzewelle erstmals die höchste Waldbrandgefahrenstufe für den Osten Österreichs an.
Kriterien des EFFIS: Das System berechnet das Risiko datenbasiert aus Faktoren wie aktuellen Temperaturen, vorhandenem Baumbestand sowie der Feuchtigkeit im Boden und im Holz.
Südeuropäisches Niveau: Die Alarmstufe „Sehr Extrem“ wurde ursprünglich ausschließlich für die weitaus gefährdeteren südeuropäischen Länder eingeführt.
2. Hauptursache für Waldbrände
Menschliches Fehlverhalten: Laut Daten der Universität für Bodenkultur (BOKU) werden rund 85 % aller Waldbrände in Österreich direkt durch den Menschen ausgelöst.
Primäre Brandursache: Achtlos weggeworfene Zigaretten stellen den Hauptgrund für den Ausbruch von Bränden dar.
Konsequenz: Es besteht dringender Bedarf, das Bewusstsein der Bevölkerung für die akute Gefahr und vorsichtiges Verhalten zu schärfen.
Offizielle Verhaltensregeln: Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) stellt im Rahmen seines Aktionsprogramms offizielle Verhaltenstipps zur Waldbrandvermeidung bereit. Diese sind auch in Englisch verfügbar.